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Gauversammlung 2021 in Katzwang PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. September 2021
 Gauversammlung 2021 in Katzwang Der Schützengau zahlt Geld zurück

Zuschuss für Jugendarbeit geplant und Erstattung für ausgefallene Rundenwettkämpfe

Von Robert Schmidt

Hilpoltstein/Katzwang – Die Mitgliederentwicklung in den 37 Vereinen des Schützengaus Schwabach-Roth-Hilpoltstein bereitet den Verantwortlichen etwas Sorge. „Ein Minus in der Schülerklasse von 29 Mitgliedern und bei den unter Zwölfjährigen von 17 Mitgliedern ist eindeutig zu viel“, erklärte Dieter Emmerling bei der Jahresversammlung in Katzwang.
Der Gauschützenmeister rief die Vereine zum Gegensteuern auf. „Wir dürfen nichts unversucht lassen, Schüler und Jugendliche für unsere Vereine zu gewinnen“, sagte Emmerling. Schließlich sank die Zahl der aktiven Schützen unter zwölf Jahren im Laufe des Jahres 2020 von 116 auf 9 und in der Schülerklasse von 166 auf 137. Der Schützengau will deshalb Ende dieses Jahres einen eigenen Zuschuss für die Jugendarbeit ausgeben. Das Lichtgewehrschießen, das Bogenschießen und seit einigen Jahren auch das Blasrohrschießen sollen vor allem die ganz Jungen anlocken. Denn das Schießen mit dem Luftgewehr ist erst ab zwölf Jahren erlaubt. „Dann sind die Kids häufig bereits bei anderen Vereinen“, erklärte der stellvertretende Bezirksschützenmeister Karl Renn aus Dollnstein. In diesem Jahr soll noch etliches mehr aus der Gaukasse zurück an die Vereine fließen. Neben dem geplanten Zuschuss für intensivere Jugendarbeit werden im Dezember die Startgebühren für die ausgefallenen Rundenwettkämpfe zurückerstattet werden. Als Grund dafür nannte Gauschatzmeister Ralf Stein den infolge der Corona-Einschränkungen zu erwartenden Überschuss in der Kasse. Der Hauptgrund hierfür ist, dass der Gau so gut wie alle seine Veranstaltungen absagen musste und damit weniger Geld ausgab.

181 Mannschaften warten auf den Start der Wettkämpfe
Die Funktionäre des Gaus und aus den Vereinen kamen trotzdem mit Freude und Aufbruchstimmung in Katzwang zusammen. Immerhin gibt es nun nach etwa anderthalb Jahren Schmalspurbetrieb wieder Perspektiven für den Schießsport. Laut dem stellvertretenden Gausportleiter Sascha Schleicher warten insgesamt 181 Mannschaften auf den Start der Wettkämpfe. Zwar 21 weniger als vor Corona, „aber wir stehen dennoch gut da“, fand Schleicher.
Gaujugendleiterin Katrin Köppel gab dagegen zu, aufgrund der Pandemie fast resigniert zu haben. „Jugendarbeit konnte in den Vereinen nicht stattfinden, deshalb müssen wir sie jetzt stärken“, appellierte Köppel an die Vereinsvertreter, das Geld vom Gau entsprechend zu nutzen. „Die Kinder waren schwer betroffen und die großen Verlierer“, stellte die Abenbergerin fest.

Goldene Verdienstnadel für Norbert Regensburger
Schließlich nutzte Gauschützenmeister Emmerling den Rahmen, um besonders verdiente Mitglieder der Vereinsverwaltungen und der Gauverwaltung auszuzeichnen. Die goldene Verdienstnadel des Deutschen Schützenbundes (DSB) ging an Michael Dorst aus Rednitzhembach und Norbert Regensburger aus Häusern. Die Silberne Peter Lorenz Nadel erhielt Klaus Steinbach vom SV Obermässing. Die große Ehrennadel des Bayerischen Sportschützenbunds (BSSB) bekam Harald Weiß aus Rohr überreicht. Die kleine BSSB-Ehrennadel gab es für Erwin Gloßner aus Thalmässing und Ralf Stein vom SV Kleinschwarzenlohe. Die Verdienstnadel des BSSB in Anerkennung ging an Michaela Hell vom SV Kleinschwarzenlohe, Gernot Danner vom SSV Worzeldorf, Klaus Günzel vom SSC Neppersreuth-Kammerstein und Helmut Planer von den Böllerschützen Land um Stauf. Für langjährige Mitarbeit in der Gauverwaltung wurden Katrin Köppel aus Abenberg, Michael Kahr aus Stauf und Ralf Stein aus Nürnberg ausgezeichnet.