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Rothseepokal 2017 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. Juli 2017
   Almenrausch Häusern holt den Rothseepokal


Schützengesellschaft setzt sich bei 16. Auflage des beliebten Wettkampfs gegen neun Mannschaften durch
Die SG Almenrausch Häusern hat das 16. Pokalschießen des Schützenvereins Rothsee Polsdorf gewonnen. Die Häusener sicherten sich den Wanderpokal ganz klar vor der SSG Rohr und der Feuerschützengesellschaft Hilpoltstein. Zusammen mit Gauschützenmeister Josef Grillmayer und Bürgermeister Bernhard Böckeler zeichnete die Polsdorfer Schützenmeisterin die Gewinner aus.
Zehn Vereine beteiligten sich am diesjährigen Wettbewerb. Neben den oben genannten mit dabei waren die Schützengesellschaften aus Allersberg, Eysölden und Büchenbach, die Edelweißschützen aus Offenbau, der Schützenverein Eckersmühlen und die Edelweißschützen Roth sowie der Gastgeber, die Rothseeschützen Polsdorf. Der beste Schütze nach Teilern war mit 7 Teilern Rainer Brickel aus Offenbau, gefolgt von Regina Kaiser aus Häusern mit 11 Teilern und Christian Naschwitz aus Rohr mit 18 Teilern. Regina Kaiser aus Häusern belegte den ersten Platz mit 197 Ringen bei der Wertung nach Ringen. Zweite wurde Daniela Hellein aus Büchenbach (195) und Dritte Tanja Hutzler aus Hilpoltstein (193).

 

 Geschenkkörbe für die Sieger: Gauschützenmeister Josef Grillmayer (l.), Polsdorfs Schützenmeisterin Christine Mitterer (2. v. r.) und Allersbergs Bürgermeister Bernhard Böckeler (r.) gratulieren. - Foto: Sturm

Schützenmeisterin Christine Mitterer freute sich über die zehn Vereine, die beim Wettbewerb mitgemacht und so zum guten Gelingen beigetragen haben. Insbesondere freute sie sich über die vielen Jungschützen und die tollen Einzelergebnisse. Hervorragend war der Vergleich untereinander, obwohl ein derartiges Turnier seine eigenen Gesetze hat. Im Vordergrund bei so einem Wettkampf steht aber, den Kontakt untereinander zu pflegen, sich auszutauschen und sich gegenseitig informieren. Stolz zeigte sich Mitterer darüber, dass auch Gaudamenleiterin Angelika Warnhofer vom Schützenverein Roth mit dabei war. Sie erhielt vor kurzem das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten. Ebenso dabei war ihre Stellvertreterin Erika Bärwald.
Im Namen des Schützengaus Roth-Schwabach-Hilpoltstein und im Namen der Gauverwaltung dankte Gauschützenmeister Grillmayer den Polsdorfern für die Organisation des alljährlichen Wettbewerbs. "Das Fest des Miteinanders direkt am Rothsee hat längst einen festen Platz im Terminkalender. Es ist immer wieder eine schöne Sache", sagte Grillmayer. An Bürgermeister Böckeler gerichtet sagte er: "Schön, dass sie sich in all den Jahren stets Zeit genommen haben." Außerdem lobte er den Schulterschluss der Schützen mit Allersbergs Gemeindeoberhaupt über 24 Jahre. "Es ist viel Gutes gewachsen. Vor allem aber wurde die Kameradschaft zwischen den drei Schützenvereinen der Marktgemeinde, Allersberg, Ebenried und Polsdorf, und zu vielen weiteren Vereinen gepflegt."
Eindeutig bekannte sich Böckeler zum Schießsport. Er betonte, dass er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt vorbeischauen und den Kontakt pflegen werde. Bei nahezu allen Rothseepokalen sei er dabei gewesen. "Rothsee und Wasser, das passt gut mit zu den Schützen, das ist auch für die Zukunft fruchtbar. Der Wettbewerb ist ein toller Treffpunkt, haltet zusammen und pflegt weiter die Gemeinschaft", sagte er. Anschließend überreichte er an Schützenmeisterin Christine Mitterer eine Ehrenschützenscheibe und bedankte sich für ihre stete Unterstützung. "Es tut dem Verein gut, eine Schützenmeisterin zu haben", sagte Böckeler zum Abschluss unter Beifall der Anwesenden.

Von Josef Sturm