Richtfestfeier bei der Schützengesellschaft Almenrausch Häusern.
Tempo auf dem Bau wird belohnt
HÄUSERN (mgh) - Das Richtfest ihres Schießstättenneubaus feierte die SG Almenrausch Häusern mit Helfern, Sponsoren und Ehrengästen.
Mit einem Dank an Helfer und Sponsoren eröffnete Schützenmeister Norbert Regensburger das Fest. Landrat Eckstein lobte den Verein für sein Engagement und betonte, dass die Entscheidung zum Neubau einer Schießstätte die richtige gewesen sei und dem Verein ermögliche, die bereits geleistete Aufbauarbeit im richtigen Rahmen erfolgreich weiterzuführen. Er habe sich von dem Fortschritt der Bauarbeiten überzeugen können und werde veranlassen, dass die bereits zugesagten Fördermittel nun zügig ausgezahlt werden. Bürgermeister Markus Mahl schloss sich dem an. Gauschützenmeister Grillmayer erinnerte an die räumliche Enge im Schießkeller der Vereinsgaststätte Großhauser und dass die Investition sehr gut angelegt sei. Damit wird der Schießsport in Häusern gesichert und biete auch für das gesellschaftliche Leben in Haüsern Möglichkeit des Miteinander und der Zusammenkuft.. Schützenmeister Norbert Regensburger erwähnte, dass die Veranstaltung durch Spenden der Brauerei Bernreuther, Vereinsmitglied Paul Mühleck sowie der Hähnchenbraterei Glaser unterstützt werde. Er lobte den schnellen Fortgang der Bauarbeiten, in nur zweieinhalb Monaten wurde der Rohbau errichtet. Aus der Vielzahl der Helfer nannte er drei, deren Engagement weit über das normale Maß hinausging: Hans Regensburger habe nicht nur den Grund und Boden 30 Jahre pachtfrei zur Verfügung gestellt, er habe auch die Garagen abgerissen und mühevoll neue nebenan im Stall erstellt. Darüberhinaus arbeite er nahezu täglich am Bau mit und koordiniere auch den Arbeitseinsatz der freiwilligen Helfer.  Mit fleißigen Helfern war es möglich, den Rohbau innerhalb von nur zweieinhalb Monaten hochzuziehen (von links): Bürgermeister Markus Mahl, 2. Schützenmeister Richard Kaiser, stellvertretender Landrat Max Netter, Bezirksschützenmeister Karl-Heinz Stauder, Ehrenschützenmeister Rolf Stein, Schützenmeister Norbert Regensburger, Gauschützenmeister Josef Grillmayer und Landrat Herbert Eckstein. Die neue Schießhalle im Rohbau.
Sein Vater Ernst Regensburger habe als Kassier 50 Jahre dem Verein gedient. Trotz seiner 76 Jahre sei er regelmäßig als Helfer auf der Baustelle. Und Werner Rehm habe in vielen Stunden nicht nur die kompletten Bauunterlagen erstellt, auch die umfangreichen Arbeiten zur Erstellung der Förderanträge wurden von ihm erledigt.
Sein Dank galt den Sponsoren, die Maschinen und Material zur Verfügung stellten, auch die Schützendamen haben geholfen.
Als Zukunftsinvestition betrachte er den Entschluss, die neue Schießstätte mit elektronischen Ständen auszustatten. Obwohl die Stände das Zehnfache einer Standard-Zuganlage kosten, solle bei einem Neubau auch die neue Technologie zum Einsatz kommen. Zudem seien zwei Sponsoren gefunden, die jeweils einen Stand stiften. Die Spender werden auf Wunsch auf einer Ehrentafel am Gebäude erwähnt.
|